LIEGESTUHL IN ITALIEN KOSTET BIS ZU 80 EURO: «ABZOCKE PUR, DER STRAND GEHöRT ALLEN»

Italiens Strandpreise explodieren: bis zu 80 Euro pro Tag für Liegestuhl und Sonnenschirm. Die Blick-Community ist empört.

Wo gehts diesen Sommer hin? Natürlich nach Bella Italia! Denn unser Nachbar im Süden liegt auf Platz 3, wenns um die beliebtesten Feriendestinationen von Herrn und Frau Schweizer geht.

Doch der Traum von Ferien im Süden zerbröckelt langsam. Der Grund? Die Preise für Unterkunft und Essen sind um 15 bis 20 Prozent gestiegen. Gerade am Strand wird die Situation sandig. Hier kosten Liegestuhl und Sonnenschirm gern zwischen 20 und 80 (!) Euro. Besonders teuer ist im Vergleich des «Kuriers» ein Tag am Strand in Alassio an der Riviera. Im Schnitt kostet eine Woche Baden und Sändele 340 Euro pro Person. In der ersten Reihe, mit direktem Blick aufs ligurische Meer, sogar 392 Euro.

Das meint die Community

Dass diese Preise völlig überrissen sind, findet auch die Community. «Abzocke pur, der Strand gehört allen», kommentiert Leser Adrian Schmid. Auch Herbert Suter hat eine klare Meinung: «Darum kommen Ferien in Europa für mich nicht infrage. Da fliege ich doch lieber weit weg.» Angelo Stoffel nennt es ebenfalls eine «bodenlose Frechheit und reine Abzocke von Feinsten».

Ein weiterer Punkt, den Leser Roland Greter anspricht, ist, dass die Preise grundlos einfach erhöht wurden. «Die Anzahl Liegestühle ist ja begrenzt. Man hat somit weder mehr Leute noch mehr Arbeit, wenn es billiger ist. Und somit müsste man die Preise auch nicht erhöhen», argumentiert er.

Leser Patrick Zola wirft noch weitere Argumente in die Runde. Er kann nicht verstehen, warum alle sagen, die Schweiz sei so teuer. «So machen sich die Italiener sowie auch die Spanier unbeliebt, und die Touristen werden sich einen anderen schönen Ort suchen, wo sie für das Geld eine Woche essen können.»

Doch nicht alle aus der Blick-Leserschaft können den Aufruhr verstehen. Leserin Johanna Siegenthaler schreibt, dass sie noch nie für einen Liegestuhl bezahlt habe: «In dieser Gegend gibt es überall auch öffentliche Strände. Einfach am Wochenende den Strand meiden.»

Auch Mona Centazzo findet andere Lösungen für dieses Problem – auch sie verbringt die Sommerferien in Italien. «Unser Hotel hat einen eigenen Strandabschnitt, Liegestuhl und Sonnenschirm sind inbegriffen. Dementsprechend kostet ein Hotel auch mehr, aber das lohnt sich allemal», meint sie.

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